Blick über abenteuerliche Hängebrücke in einen Wald
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Wo kann man Gold finden?

Alles Gold auf der Erde wurde vor Jahrmilliarden in gigantischen Sternenexplosionen geboren und fiel auf die junge Erde. Durch tektonische Prozesse gelangte es aus dem Erdmantel in die Oberfläche, wo es Goldadern formen kann. Mit der Zeit verwittert das umliegende Gestein und das Gold gelangt früher oder später in einen Wasserlauf.

Wir können dir in diesem Artikel nicht sagen, in welchen Flüssen und Bächen Gold vorkommt. Sehr wohl aber, an welchen Stellen im Wasserlauf du am besten Gold findest.

Geröllbänke in Innenkurven

Gold wird vor Allem in Hochwassersituationen, z. B. bei Schneeschmelze, transportiert

Während einer Hochwassersituation werden, sonst trockene, Schotterbänke überflutet. Dabei wird dort auch Gold ablagert, denn das Wasser wird langsamer, Gold fällt aus.

 

Nicht nur Gold fällt hier aus, auch die Steine die du auf der Bank siehst gelangen auf diesem Weg da hin.

Also: Wo schwerere/größere Steine ausfallen, ist auch die Chance höher das schwere Gold zu finden - üblicherweise weit innen in der Kurve, bzw. weiter oben auf der Bank nahe am Bewuchs. Die Steine und Kiesel sollten auch nicht lose rumliegen sondern sich gepackt anfühlen. Mitunter soll man auch anstehenden Blacksand sehen können- ein untrügliches Zeichen, dass genau an dieser Stelle schwere Materialien akkumuliert haben. Da unbedingt buddeln!

 

Leider wird man in einer Innenkurvengeröllbank oft keine konzentrierten Ansammlungen von Gold finden, da es sich hier nicht an exakt einem Ort akkumuliert, sondern vielmehr jährlich und schichtweise anordnet.

Skizze einer Flussinnenkurve mit eingezeichneter Goldablagerung
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Das Tutorial in Videoform

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Felsen im Fluss

Große Felsen im Flussverlauf sind dauerhafte Hindernisse, hinter denen sich Gold konzentriert.

Hinter richtig großen Felsen kann eine Goldansammlung auftreten. Der Brocken sollte aber auch bei einer starken Flutsituation noch an seinem Platz bleiben, denn dann kann sich hinter ihm über viele Jahre Gold ansammeln, welches während der Flut gewandert ist.

Wenn es sich nun auf der gedachten Goldlinie bewegt und das Wasser anfängt um den Felsen zu fließen, verlangsamt sich dieses und durch die Flut aufgepeitschte Flitter legen sich ab. Anschließend werden sie um den Felsen herumgedrückt und in einer Zone niedriger Strömung hinter dem Felsen abgelegt. Auch vor dem Felsen kann man manchmal Gold finden.arbeite

Skizze einer Goldablagerung hinter Felsen in Fluss

Hindernisse am Ufer

Gold lagert sich gerne in Innenkurven ab. Besser noch, wenn am Ufer ein großes Hindernis liegt.

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Wie eingangs erwähnt ist die Schotterbank der Innenkurve des Golders bester Freund. 

Wenn sich hier zusätzlich ein großer Stein oder ein ähnliches Hindernis befindet, sollte gegraben werden!

 

Besonders an großen Flüssen, wo man Goldwaschrinnen schlecht legen kann, empfiehlt sich die Verwendung eines Highbankers.

 

In diesem Video siehst du unsere motorlose Variante in Aktion.

Verwerfungen und Katarakte

Stromschnellen die durch Materialaufhäufung entstehen sind gute Goldorte.

Wenn sich ein Haufen Steine quer durch den Fluss zieht, ist dies ein Hinweis auf ein am Flussbett anliegendes Hindernis. Dies kann eine Faltung oder Verwerfung im Flussbett sein, oder auch eine Quarzader. Häufig sind diese noch im nahen Ufer zu sehen.

Die ins Auge stechenden Steine und Felsen werden durch das Hindernis aufgestaut, sind jedoch nicht so interessant wie die eigentliche Verwerfung. Hier lohnt es sich, bis ganz nach unten zu graben.

KataraktGoldsuchen.JPG

Dann das Material direkt vor und hinter dem Hindernis waschen und auf der Suche nach Gold auch die letzten Ritzen im Grundgestein mit der Handpumpe aussaugen. Als kleiner Bonus eignen sich die Stromschnellen meist formidabel zum Legen der Goldwaschrinne.

An einem unserer Lieblingsbäche haben wir einen Katarakt entdeckt und dort mehr Gold als üblich gefunden. Den Katarakt und das Gold siehst du hier im Video.

Sören Kube & Paul Bertram, 15.10.2018

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