05.11.2017 - Goldsax vs. Endgegner

 

Und das Glück war uns hold!


Ursprüglich haben wir geplant das letzte Wochenende ruhig anzugehen, mal auszuspannen, Ideen und Zielsetzungen von Daheim aus zu bearbeiten, wer kennt es nicht? ... dann kam die Nachricht: 
"Guten abend. Jungs. Ich bin am Wochenende in Sachsen. Wie schauts bei euch aus?"

....manchmal reichen so einfache Dinge aus um das Fieber vollends ausbrechen zu lassen.

Nach dem vergangenen Hochwasser waren die Pegel nun wieder im Normalbereich, da fehlt jetzt nur noch der Spot. 
Angepeilt haben wir unsere alte Nemesis - einen Fluss, der uns schon vor gut 1,5 Jahren bei zwei Gelegenheiten die Nerven zum Bersten brachte.

Aber: Mit der Zeit lernt man, mit der Zeit bekommt man einen anderen Blick, hat diverse Möglichkeiten der Online-Recherche entdeckt und warum sollte man dann nicht an diese vermeintlich goldlose Plörre zurückkehren, zumal die Gelegenheit, mal mit einem Fremd-Schürfer zu schaufeln, ebenfalls lockte. 


So wurde Freitagabend gegen 21 Uhr jeder erdenkliche Hinweis auf eine Goldführung des Flusses versucht aufzutreiben, es fanden sich wenige und oftmals nichtssagende Aussagen. 
Nun, wenn da nicht in direkter Nachbarschaft ein Goldführendes Bächlein wäre, was auf sogenanntem "Biotitgneis" entspringt. Der Zusammenhang mit Gold ist uns bis dato leider unbekannt, es werden aber weitere Nachforschungen angestellt. Dieses besagte Bächlein mündet auch nicht in unseren angepeilten Fluss, jedoch hat uns die Karte offenbart, dass in einem relativ jungen Teil des Flusses ebenfalls solch ein Gestein ansteht, sodass wir möglichst nah an diese Stellen herangefahren sind um da nun nochmals das Blatt aufzurollen - Prospektion ist eben eine verdammt aufwändige Sache! 
Kann uns jemand dahingehend von Erfahrungen berichten? Kennt ihr noch mehr solcher Gesteine, die auf Gold schließen lassen? -> in die Kommentare damit 

Werden wir nun also fündig? - ich nehms vorweg, ihr wissts ja quasi eh schon - Ja! 

Das Wetter hat sich als überraschend gnädig erwiesen, etwas unüblich, lag sicher daran, dass wir eigentlich nicht vor hatten hinaus zu fahren - ha! ausgetrickst! Nä Nä Nä .... ok, bleib professionell, alles wird gut ....

 

Weiter im Programm: 
Geschaufelt wurde diesmal quasi an Land an der Hochwassergrenze. Hier suchten wir uns eine Stelle, an welcher Bewuchs keine Chance hatte sich festzusetzen, welche also in einer Flutsituation hoffentlich auch von regem Materialaustausch betroffen ist, sodass sich hier hoffentlich auch das heiß geliebte Edelmetall ablegen konnte. Nachdem die ersten ca 50cm entfernt wurden wurde in altbekannter Manier ca 60l Material durchgewaschen .... und es zeigte sich: Gold! .... Kleinste Flitter und Stäube, aber trotzdem: Der Riese ist bezwungen, sein Geheimnis gelüftet. Bilder der größten Stücken habe ich beigefügt 

Danke für die "Glücks"-Wünsche!

 

Nun, was verwundert: Offensichtlich haben wir doch nicht die erwarteten kantigen, frischen Stücken hier vorliegen sondern ein altbekanntes Aussehen - das hat schon ein paar Meter hinter sich gebracht. Wie viele mögen es sein? Mögliche Quellen für eiszeitliches Gold finden sich weit und breit nicht. Zumindest nicht offensichtlich und da bleibt schlussendlich als Fazit nur eins: 
Eine Aufgabe erwächst aus der nächsten, das Geheimnis entpuppt sich als Matrjoschka und stellt uns nun vor die Suche nach DEM Hotspot .... es bleibt spannend! 
Was habt ihr das Wochenende so getrieben? Erzählt uns eure Geschichten! 

 

Bis dahin alles gute, gut Fund und Glück auf! 
Wir sehen uns am Fluss!