10.06.2017 - Pfingstprospektion

Hallo ihr alle, 
zum Pfingstmontag ging es nach dem

"leicht" .... "ganz wenig" ..... "etwas" ...

ja ja, ne verdammte Sintflut war das!.... verregneten Sonntag wieder raus um die hiesige Flora und Fauna mit uns zu beeindrucken. Nebenbei sollte da natürlich möglichst auch ein Tribut an Gold an uns abfallen...

Die Vorstellung beginnt mit einer Begehung unseres Ziels, denn ehrlich gesagt sind wir ins fast "blaue" hinein gefahren - es hieß also vor Ort klar zu kommen, einfach zu prospektieren. 
Unser Vorgehen dazu ist denkbar einfach. Man nehme: 
-Einen Fluss
-eine gut ausschauende Stelle, wo man die Rinne setzen kann
-eine große Portion Fehlschlag-Resistenz
.....dann kann es schon losgehen!

Um Vergleichswerte unterschiedlicher Spots bezüglich der Höffigkeit zu generieren, haben wir uns schon kurz nach Beginn unseres Wahnsinns dazu entschieden, an jedem neu zu prospektierendem Gewässer eine gleiche Menge an Material an einer Stelle zu waschen. Hier haben sich 30l (bei Nichtnachweis auch 2 x 30l) gesiebtes Sediment bewährt. Sollte sich danach kein Gold finden, wird entweder zu einem anderen Spot am Fluss gewechselt oder der Fluss als für-uns-nicht-interessant deklariert.

Der erste Spot befand sich in einem Bach, der den eigentlich angepeilten Fluss speist. Dieser lockte mit einem verheißungsvollen Namen, guter Rinnenmöglichkeit und ordentlich großen Klumpen in der Bank. Hier angekommen hieß es erstmal etwas gestalterisch aktiv zu werden, denn bevor man Schaufeln konnte, musste erst so einiges umgebaut werden, um die Möglichkeiten der Rinne zu entfalten.

Es wurde die oben beschriebene Prospektion durchgeführt - das Ergebnis war ein gerade so wahrnehmbarer "Faden" an Gold (Wahrscheinlich ein kleines säulenförmiges Etwas).

Das eigentlich erstaunliche an diesem Bach und dem Ergebnis ist aber ein anderes .... es lief auf Bleiwaschen hinaus, was uns zum Schluss brachte, dass wir zwar die absolut richtige Stelle am Bach, jedoch nicht den Goldhöffigsten Bach erwischt haben. Da wir aber auch den ursprünglich geplanten Spot noch im Sinn hatten hieß es aufzuräumen und dort hin aufzubrechen.
Der fragliche Ort befand sich nur ca 300m entfernt am Zulauf des Baches zum Fluss. Hier haben wir eine leicht zu erschaufelnde Bank - jedoch ohne ordentliche Strömung für die Rinne - gefunden. 
Nach mühsamen Aufbau eines Steintrichters und der folgenden Feststellung, dass das so nichts wird, wurde nicht lange gezuckt, sondern auf Eimerbetrieb umgebaut.

.....Insofern ist "umgebaut" das falsche Wort .... Man legt die Rinne mit ein wenig Gefälle ans Wasser, einer kippt oben Wasser rein, der andere Gesiebtes. Dies ging wieder angenehm fix von der Hand und das Ergebnis nach 2 x 30l Material war: absolut Nichts. Für weitere Vor-Ort-Überlegungen blieb dann jedoch keine Möglichkeit, da das Wetter damit begann das gefühlte Ergebnis auch visuell und in Form von Regen auf uns nieder zu lassen.

Ein kleiner Trost waren ein paar sehr schöne Steine, die wir euch später in einem anderen Beitrag zeigen wollen, wenn wir sie ordentlich hübsch aufbereitet haben 

Hiermit beenden wir auch dieses weitere Therapieprotokoll mit einem Lächeln, dass noch so viele weitere Aufgaben und Aspekte vor uns liegen, die es zu ergründen gilt!

 

Lasst ein Däumchen da, wenns gefällt, bis zum nächsten mal! Wir sehen uns am Fluss!