22.04.2017 - Sieben oder nicht Sieben, das ist hier...

 

Es war Samstag der 22.04.17, der uns wieder ins Freiland lockte, Wetter wechselhaft, Temperatur unter 10° - beste Vorraussetzungen!

 

Nach erfolgter Lebensmittelbeschaffungsmaßnahme geht es nun ins Dresdener Umland an ein uns bekanntes Gewässer, wo wir, wie bereits im letzten Bericht beschrieben, nun die Produktionsmethode des ungesiebt-in-die-Keene-schaufeln testen wollen. 

 

Hierzu haben wir im Vorfeld den Gedanken gehabt, uns ein Gestell für die Sluice zu bauen, um diese besser in der Strömung zu platzieren, diesen Gedanken jedoch schnell wieder aus Zeitgründen verworfen

"Packen wir mal gemeinsam ordentlich zu, dann schaffen wir das auch ohne...." war dann das Credo ..... doch dies war zu blauäugig und aufwendig, sodass wir kurzerhand den Spot wechseln und an eine natürliche Barriere im Fluss wechseln mussten um die Rinne zu betreiben *Asche aufs Haupt* - Problem an der Sache: am ursprünglich geplanten Spot ist die Ausbeute (in etwa) bekannt - nun konnten wir nur vermuten. Der einsetzende Hagel tat sein übriges zur Motivation. 

Aber: Schönwetterwaschen steht nicht auf unserer Fahne, bald lichtete es sich, die Sonne brach durch, es wurde geschaufelt, was das Zeug hält - zuerst an einem Loch, kurz darauf sind 2 bequeme Badelöcher entstanden, welche von Sören -unfreiwillig- angetestet worden - BRRRRRR!

 

Dies war dann auch quasi der Anfang vom Ende. Man hat gut was an Material umgesetzt und einer ernsten Erkältung Tür und Tor zu öffnen sollte nicht auf dem Programm stehen - dazu reichte das Wetter allein schon zu, nasse Klamotten erst recht. 

 

So ging es ans Auswaschen und der Klarstellung folgender Fragen: 

Werden wir wieder Staub fangen? Kann man hier auch ungesiebt waschen oder sollten wir doch wieder ein Aktivsystem und Siebung bevorzugen?

 

Nun, die Ausbeute fiel deutlich geringer aus als erwartet bei dem Umsatz. Eine Prospektion im letzten Jahr an dieser Stelle lies mehr erhoffen.

Jedoch war die durchschnittliche Flittergröße größer als erwartet, was darauf schließen lässt, dass die Keene entweder zu scharf eingestellt war oder eben der Feinstgoldanteil an der Stelle geringer ist. Fakt ist: Staub ist vorhanden, Flitter bis ca 0,7mm ebenfalls.

Ob das aber das Ende der Fahnenstange ist, wird sich zeigen - der letzte Tag war es definitiv nicht, den wir an diesem Spot verbracht haben. Und wie es so ist, juckt es in diesem Moment des Schreibens wieder tierisch in den Fingern.

 

Es wird Zeit Freunde, sich wieder in die Fluten zu stürzen ;-)